Hallihallo liebe Blogleserschaft,
lange habe ich euch warten lassen, denn die Zeit vom April bis jetzt war doch recht gut ausgefüllt mit Aktionen und Aktivitäten. Und jaaaa natürlich, das ist eine blöde Ausrede, denn ich bin ja auch schreibfaul, gebe ich zu. Naja, zumindest die Vorsätze sind für China in der Hinsicht wirklich besser...
Zuerst einmal möchte ich euch kurz meine Chronologie der letzten Monate teilhaben lassen. Nach meinem letzten Bericht aus Minneapolis ging es zurück nach Deutschland, wo auch sofort das neue Semester begann. Und dies hatte es sich ganz schön in sich. Nachdem ich die ersten Wochen mit viel Sport, viel Feierei und eher weniger Uni hinter mich gebracht hatte, startete ich Mitte Mai Wochenende für Wochenende eine Erkundungstour durch unsere doch erstaunlich schöne :-) Republik. Den Anfang machte München, wo ich Felix alias Keule vom Volleyball aus Dessau (SVD oleole) besuchte. Die drei Tage dort waren extrem ausgefüllt (doppeldeutig zu verstehen) und lustig. So entschlossen wir beide uns zum Beispiel nach durchzechter Nacht dem Deutschen Museum einen Besuch abzustatten und stellten fest, wie sehr ein Bergwerk „fast 2m-Leuten“ doch auf den Kopf schlagen kann… Ansonsten absolvierten wir das Standard-München-Programm: Englischer Garten, Rathaus, Hofbräuhaus, Weißwurst und Maßkrüge.
Im Anschluss daran ging es fast direkt weiter nach Dessau, wo ein Familientreffen und parallel Männertag statt fanden. Hier sei nur soviel gesagt: Ich hatte auf beiden Veranstaltungen meinen Spaß… Das einzig Erwähnenswerte hierbei ist die Zugfahrt von Karlsruhe nach Dessau. Das war wie Zugfahren im tiefsten China oder Indien, so voll war mein Zug gen Osten. Man konnte nicht einmal mehr im Gang sitzen, sondern musste stehen, weil es so unglaublich voll war. Allerdings tangierte mich das nicht weiter da ich ein extrem gutes Buch zum Lesen dabei hatte und somit die ganze Fahrt über abgelenkt war (Die Vermessung der Welt – absolut weiterzuempfehlen). Tags darauf fuhr ich dann an die Ostsee, genauer gesagt auf den Darß. Hier wartete der andere Teil der Familie und einige schöne Tage mit teils recht gutem Wetter, welches das ein oder andere Bad im kühlen Ostseenass und grillen-en-masse ermöglichte. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Karlsruhe ging es dann auch schon 4 Tage später weiter Dessau. Nach einem gemütlichen Grillabend fuhren wir am nächsten Tag auch schon weiter nach Berlin. Quasi im Schatten des Fernsehturmes spielte ich noch mit Hippy unser gemeinsames Beachabschiedsturnier. Am Abend darauf fuhr ich mit Steffi, Hippy und Thomas und Anderen zur Halbinsel Pouch um beim SputnikSpringBreak, einem Festival, das Pfingstwochenende ausklingen zu lassen. Stimmung und Musik waren hervorragend und letztendlich steppte der Bär bis 6 oder 7, hat sich also gelohnt ;-).
Nach erneutem „Alibi-ich-bin-ja-eigentlich-Student-Kurzaufenthalt“ in Karlsruhe ging der nächste Trip kurze Zeit später nach Hamburg, wo es erneut richtig krachen sollte. Seit nämlich über einem halben Jahr studiert dort nämlich mein Lieblingsbanknachbar aus Schulzeiten, Basti, dort an der Uni BW. Ich war allerdings nicht der einzige Besuch an diesem Wochenende. Es kamen noch weitere fünf Dessauer hinzu, sodass wir eine richtig klassische Männerrunde bildeten und so sah Basti`s Bude nach wenigen Stunden auch dann aus. Neben ein hochinteressanten Hafenrundfahrt und einem Stadtrundgang durfte natürlich auch hier nicht die Erkundung des weltberühmten Hamburger Nachtlebens auf der Reeperbahn fehlen. Am Sonntag besuchten wir außerdem noch den Hamburg Dungeon, eine Art Gruseltheater, welches die düsteren Seiten der Stadtgeschichte hochamüsant verpackte. Aus der Alsterstadt Hamburg ging es dann für mich direkt weiter nach Kiel. Hier warteten am Strand von Schilksee die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball auf mich, bei denen ich mit Nico zusammen für die Uni Karlsruhe antrat (Dies war wahrscheinlich mein wertvollster Beitrag unitechnisch bis dato in diesem Semester :-D). Den Ort des Geschehens könnte man sich durchaus als idealen Ort zum Beachen vorstellen, wenn es dann nicht den ganzen Tag wie aus Eimern schütten und stürmen würde. Doch das tat es zumindest an zwei von drei Tagen bei uns. Da wir natürlich die Illusion des Sommer-Sonne-Strand-Feelings bis zum Schluss hatten, zelteten wir bis zum bitteren Ende auf einer Wiese. Wie sagt man so schön: „Nur die Harten kommen in Garten!“ Highlight in diesen Tagen waren die Olympia-Fünften aus Peking Klemperer/Koreng, welche einfach mal zum Spaß auch mitspielten und alle mit ihrer Athletik und Spielweise beeindruckten.
Dann ging es zurück nach Karlsruhe um endlich mal ein wenig zu studieren. Innerhalb von zwei Wochen zog ich eine Seminararbeit zum Thema Taximarktregulierung durch. Zwischendurch erkundete ich noch mit verschiedenen Verwandten Baden-Baden, den Schwarzwald und die Karlsruher Umgebung. Anschließend genoss ich Ende Juni noch diverse Unifeste und Volleyballturniere. Nach einem Kurztrip nach Stuttgart Anfang Juli ging es in die Lernphase. Sieben Prüfungen in zehn Tagen, dafür bin ich mehr als einmal für verrückt erklärt wurden, aber es ging nun einmal wegen dem engen Zeitplan hinsichtlich des Chinaaufenthaltes nicht anders. Mitten in der heißen Phase fand dann auch das Fest in Karlsruhe statt, welchem ich natürlich trotz des Stresses einen Kurzbesuch abstatten musste. So ging es dann bis Anfang August. Alles Weitere im nächsten Bericht….
Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte und deshalb habe ich einige Eindrücke hochgeladen, welche hier http://picasaweb.google.de/uwe22888/Sommer2009# zu finden sind.
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